Martin Malý — 17.04.2026
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Dieses numismatische Unikat stellt eine der seltensten Goldprägungen der severischen Dynastie dar. Es handelt sich nicht nur um eine Münze in außergewöhnlicher Erhaltung, sondern um das spezifische Katalogexemplar, das diesen Typ in der Fachliteratur definiert.
Herrscher: Caracalla (reg. 198–217 n. Chr.)
Prägezeitraum: Als Augustus, Rom, ca. 206–210 n. Chr.
Nominal: Aureus
Gewicht: 7,28 g
Avers (Av.): ANTONINVS PIVS AVG – Kopf mit Lorbeerkranz nach rechts.
Revers (Rv.): VICTORIAE / AVGG (im Abschnitt) – Victoria in Zweigespann (Biga) nach rechts galoppierend.
Erhaltung: Fast Vorzüglich (vzgl.), minimale Kratzer.
Referenzen: RIC 170 (Seltenheit R2), Calicó 2829 (Seltenheit R2).
Der entscheidende Wertfaktor dieses Stücks ist seine extreme Seltenheit auf dem Markt. Basierend auf der Analyse von Auktionsergebnissen und numismatischen Datenbanken konnte nur dieses eine Exemplar ermittelt werden:
Es ist das einzige nachweisbare Stück dieses Typs, das in den letzten etwa 25 Jahren öffentlich versteigert wurde und in Archiven auffindbar ist.
Während gängigere Aurei von Caracalla regelmäßig am Markt erscheinen, bleibt dieser Typ mit dem Revers Victoriae Avgg in Biga für die absolute Mehrheit der Sammler unerreichbar. Das Fehlen jeglichen weiteren Vorkommens in der modernen Auktionsgeschichte macht diese Münze zu einer „Gelegenheit einer Generation“.
Die Münze verfügt über einen prestigeträchtigen Stammbaum und ist fester Bestandteil der numismatischen Geschichte:
Publiziert: Genau dieses Stück ist in der anerkanntesten Fachbibel abgebildet: Xavier Calicó, The Roman Aurei (2003), Nr. 2829.
Auktionshistorie: Ex NAC 24 (2002), Los 148. Ex H. D. Rauch 90 (2012), Los 587.
Der Besitz einer Münze, die als Vorlage für die Katalogisierung einer ganzen Gattung in der Literatur diente (sog. Plate Coin), stellt die höchste erreichbare Stufe des Sammelns dar. In Kombination mit der Tatsache, dass dies das einzige verfügbare Exemplar seit einem Vierteljahrhundert ist, handelt es sich um eine Münze mit außerordentlichem Potenzial.
Kaiser Caracalla (geb. Marcus Aurelius Severus Antoninus) gehört zu den kontroversesten und faszinierendsten Gestalten der römischen Geschichte. Er war geradezu besessen von Alexander dem Großen, eiferte ihm in Kleidung und Haltung nach und stellte sogar eine 16.000 Mann starke Phalanx nach makedonischem Vorbild auf.
Die Biga ist ein leichter zweirädriger Wagen, der von zwei Pferden gezogen wird und in der Antike Schnelligkeit und Prestige verkörperte. Sie war beliebt als:
Siegessymbol: In der Numismatik oft mit der Göttin Victoria dargestellt, was Triumph und göttliche Gunst symbolisierte.
Adrenalinsport: Kernelement der Wagenrennen im Zirkus, dem populärsten Vergnügen des römischen Volkes.
Militärischer Ruhm: Einsatz bei Triumphzügen zur Demonstration der Macht eines siegreichen Feldherrn.
Auf dieser Münze unterstreicht die dynamische Darstellung die Energie und unaufhaltsame Kraft von Caracallas Herrschaft.
Der Kaiser wählte den Realismus eines Soldaten: Beachten Sie die gerunzelte Stirn und den intensiven Blick – ein Ausdruck, der Respekt und Furcht einflößen sollte und die Wachsamkeit eines Herrschers symbolisiert, der jederzeit bereit ist, gegen die Feinde des Reiches vorzugehen.
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