Gold-Aureus (AV), 204 n. Chr., Rom
Gewicht: 7,24 g
Avers: Drapierte Büste des Kaisers nach rechts mit Lorbeerkranz. Revers: Die Göttin Dea Caelestis reitet nach rechts auf einem Löwen, hält Blitzbündel und Szepter; darunter aus einem Felsen fließendes Wasser. Referenzen: BMC; Calicó 2463 (dieses Exemplar); Biaggi 1072 (diese Münze). Provenienz: Ex. Auktion Künker 182 vom 14. 3. 2011, Los 772 – Titelstück; Ex. Auktion NAC 34 vom 24. 11. 2006, Los 40. Erhaltung: Außergewöhnliches Prachtexemplar – RR (sehr selten); „Vorzüglich–Stempelglanz“ (VZ–STGL).
Historische Bedeutung
Die Reverslegende bringt die Verbindung des Kaisers mit der Hauptstadt seiner Heimatprovinz Afrika – Karthago – zum Ausdruck.
Dieser außergewöhnliche Gold-Aureus des Kaisers Septimius Severus stellt aufgrund der Kombination aus hohem historischem Wert, extremer Seltenheit (RR) und einem erstklassigen Erhaltungszustand nahe am Stempelglanz eine einzigartige Investmentmöglichkeit dar. Das attraktive ikonographische Motiv der Dea Caelestis auf dem Löwen symbolisiert die Verbindung zu Karthago und sorgt für eine starke Sammlernachfrage.
Die Besonderheit dieses spezifischen Exemplars wird zudem dadurch bestätigt, dass genau dieses Stück im Referenzwerk Calicó abgebildet ist und als Titelmünze des Auktionskatalogs Künker ausgewählt wurde. In den verfügbaren numismatischen Datenbanken sind lediglich vier Exemplare dieses Typs nachweisbar, wobei das hier angebotene Stück als das schönste bekannte Exemplar gilt. Die lückenlos dokumentierte Provenienz aus den Auktionen Künker und NAC steigert das Prestige, die Rückverfolgbarkeit und das langfristige Wertsteigerungspotenzial erheblich.